chronik

Homöopathie in Österreich — eine Chronik. Ärztinnen und Ärzte berichten über vier Jahrzehnte.

Gesprächsorientiert, individuell und naturnah: Die Homöopathie inspirierte in den 1980-er Jahren viele ÄrztInnen und bestimmte ihr Berufsleben. Wie sich das in der Gesellschaft und in einzelnen Biographien bis heute niederschlägt und auswirkt, darüber informiert dieses Buch, das 2022 von Jutta Gnaiger-Rathmanner herausgegeben wurde.

Teil 1 des Buches erfasst die geschichtlichen Zusammenhänge, chronologisch geordnet. Diese werden ergänzt durch zeitübergreifende Spezialthemen.

Die Dokumentation der Zeit der Wiener Schule aus den Augen der „Generation nach Mathias Dorcsi“ entpuppte sich im Laufe der Recherche als herausragender, besonderer Wert. Denn es war eine hoffnungsvolle Zeit des Aufbruchs entlang der Weichenstellungen dessen, was Dorcsi für die Homöopathie in Österreich entworfen hatte, als Antwort auf die Zeitfragen der Medizin in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Heute, eine ganze Generation später, lassen sich Entwicklung und Wirkung der vielfachen Aktivitäten in der Nachschau samt deren Aufwind und Widerständen überblicken und die Vorzeichen für neue Aufgabenfelder erfassen.

Herausgeberin Dr. Jutta Gnaiger-Rathmanner

Teil 2 enthält 20 authentische Interviews und 11 Berichte in Form von individuellen, biographisch betonten Beiträgen: von Prof. Dr. Michael Frass, Thomas Peinbauer, Erfried Pichler, Anton Rohrer, Rosmarie Brunnthaler-Tscherteu, Christina Ari, Mira Dorcsi-Ulrich, Peter König, Leopold Drexler etc. Dabei zeigt sich das große Teamwork unter den bestimmenden Persönlichkeiten, die selbstlos zum Gelingen dieses Buches beigetragen haben. Es ist ein Lesebuch zur gelebten Homöopathie. Kurzbiographien dieser Co-Autoren, lexikonartig angeführt, und eine ausführliche Literaturliste runden das Buchthema ab.

Ehrenschutz: ÖGHM, Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin

Jutta Gnaiger-Rathmanner (Hg.): Homöopathie in Österreich – Eine Chronik. Ärztinnen und Ärzte berichten über vier Jahrzehnte. Weitra, 2021.
Umfang: 352 Seiten, Hardcover
ISBN: 978-3-99126-081-3
Kosten: 30.- Euro

Im ÖGHM-Büro zur Ansicht und zum Kauf bereit.

Buchpräsentation Schloss Goldegg

Im Rahmen der gemeinsamen Jahrestagung der Homöopathischen Gesellschaften Österreichs präsentierte Jutta Gnaiger-Rathmanner Ende September 2022 auf Schloss Goldegg ihr Buch „40 Jahre Homöopathie in Österreich“. Das sehr gelungene Werk zeichnet die Entwicklung der Homöopathie in Österreich über vier Jahrzehnte nach und gibt einen eindrucksvollen Einblick in ihre Blütezeit.

Anlässlich der Buchpräsentation führte Thomas Peinbauer ein Interview mit Jutta Gnaiger-Rathmanner. Die Chronik beginnt mit Mathias Dorcsi, der als prägende Persönlichkeit die Homöopathie in Österreich begründete, und zeichnet von dort aus die wichtigsten Entwicklungen und Wegbegleiter der vergangenen 40 Jahre nach.

Das Buch fand bei den Anwesenden großen Anklang und wurde als besonders wertvoller Beitrag zur Dokumentation der österreichischen Homöopathie gewürdigt. Vereinspräsidentin Rosemarie Brunnthaler-Tscherteu sprach Jutta Gnaiger-Rathmanner ihren herzlichen Dank für dieses wertvolle Werk aus. Die ÖGHM übernahm zudem den Ehrenschutz für die Publikation und unterstrich damit die besondere Bedeutung des Buches für die Homöopathie in Österreich.

Jutta Gnaiger-Rathmanner  im Interview mit Thomas Peinbauer bei der Jahrestagung 2022

Jutta Gnaiger-Rathmanner und Rosemarie Brunnthaler-Tscherteu (Präsidentin ÖGHM)

Über Jutta Gnaiger-Rathmanner

Dr. med. Jutta Gnaiger-Rathmanner, geboren 1950 in Feldkirch, Vorarlberg, war ebendort in 33-jähriger homöopathischer Privatpraxis als praktische Ärztin tätig.

Als eine der ersten Schülerinnen von Mathias Dorcsi nahm sie an der gesamten Entwicklung der Homöopathie in Österreich in den letzten 40 Jahren teil, absolvierte Studienaufenthalte in Mexiko und Augsburg.

Als langjähriges Vorstandsmitglied der ÖGHM war sie zur nationalen Vizepräsidentin der LMHI, sowie von 1994 bis 1996 zur ÖGHM-Präsidentin beauftragt.
Sie gehörte dem Dozententeam der Wiener Schule an und betätigte sich – jenseits der Arztpraxis – mit Vorträgen, Seminaren, Buchbeiträgen und praxisbasierten wissenschaftlichen Veröffentlichungen im In- und Ausland.

2012 erschien ihr Buch „Homöopathie bei Psychotrauma“ im Haug Verlag.

Preise und Ehrungen: Goldener Samuel Hahnemannpreis 1991 bei der internationalen LMHI-Tagung in Köln, Dr. Peithner Forschungspreis 2004 in Wien, Medizinalratstitel vom Bundesministerium für Gesundheit 2014, Großes Verdienstzeichen des Landes Vorarlberg 2015.

Jutta Gnaiger-Rathmanner (Hg.): Homöopathie in Österreich – Eine Chronik. Ärztinnen und Ärzte berichten über vier Jahrzehnte. Weitra, 2021.
Umfang: 352 Seiten, Hardcover
ISBN: 978-3-99126-081-3
Kosten: 30.- Euro