Wie und wann lassen sich Hauterkrankungen homöopathisch sinnvoll behandeln? Wann ist eine schulmedizinische Therapie erforderlich – und wie können beide Ansätze im klinischen Alltag sinnvoll kombiniert werden?
Im Fokus stehen häufige dermatologische Krankheitsbilder wie Ekzeme im Kindesalter, virale Hauterkrankungen (Warzen, Mollusca contagiosa, Herpes, EBV), Handekzeme, Cheilitis, periorale Dermatitis und Haarausfall. Ergänzend werden Allergien, allergische Hauterkrankungen und die atopische Dermatitis behandelt.
Ausgehend von der klinischen Diagnose wird das jeweilige Krankheitsbild zunächst schulmedizinisch eingeordnet und der homöopathische Zugang systematisch gegenübergestellt. Dabei werden typische Entscheidungspunkte im klinischen Alltag herausgearbeitet – insbesondere bei unklaren, chronischen oder rezidivierenden Verläufen sowie bei der Frage nach Therapieintensität und Kombinationsmöglichkeiten. Anhand von Kasuistiken wird gezeigt, wie beide Zugänge sinnvoll ineinandergreifen und sich in der Praxis ergänzen können. So entsteht ein klar strukturierter Entscheidungsrahmen für die Auswahl geeigneter Therapieoptionen und homöopathischer Arzneimittel.
Ein zusätzlicher Schwerpunkt liegt auf Medhorrhinum sowie auf Säugetiermilchmitteln und Muttermitteln im dermatologischen Kontext.
Referent
Dr. Michael Takacs, Facharzt für Dermatologie mit Zusatzfach Angiologie und ÖÄK-Diplom Homöopathie. Langjährige klinische Erfahrung als Oberarzt und Konsiliardermatologe sowie Tätigkeit in eigener Wahlarztordination.
Seminarzeiten
Freitag, 20.11. 2026 15-20 Uhr
Samstag, 21.11.2026 9-18 Uhr
Anmeldeschluss: 01.11.2026
Mindestteilnehmeranzahl: 12 Personen